Mini Living x Studiomama

Mini Living x Studiomama auf dem Salone del Mobile 2018 in Mailand

Mini Living hat in Kooperation mit Studiomama die Installation Built by All für den Salone del Mobile kreiert. Im Interview erzählt Designerin Nina Tolstrup von dem Projekt

Die Initiative Mini Living beschäftigt sich unter der Leitung von Oke Hauser schon seit einigen Jahren mit der Konzipierung urbaner Wohnräume. Das neueste Projekt dreht sich um sogenannte Urban Cabins – 15 Quadratmeter große, moderne Wohnräume –, die weltweit in fünf verschiedenen Städten installiert werden. Die dritte Urban Cabin wurde gerade während der LA Design Week vorgestellt und entstand in Zusammenarbeit mit dem kalifornischen Architekturbüro FreelandBuck.

Eine andere, gleichermaßen tolle Kooperation, deren Ergebnis wir live und in Farbe während der Salone del Mobile im April in Mailand erleben durften, ging Mini Living bereits extra für die Möbelmesse mit Studiomama aus London ein. Gemeinsam kreierten sie die Installation Built by All. Zu diesem Projekt durften wir Nina Tolstrup, Mitbegründerin des britischen Designateliers, einige Fragen stellen und mir ihr über die Zukunft ihres Unternehmens sprechen.

Wie kam die Kooperation mit Mini zustande?

Es war eine dieser E-Mails, die uns aus heiterem Himmel erreichte und in der wir gebeten wurden, ein Konzept für Mini Living in Mailand zu erstellen. Wir haben in der Vergangenheit bereits einige kleine Wohnprojekte umgesetzt – ein Bereich, in dem wir sehr engagiert sind und eine Expertise entwickelt haben – und weswegen Mini uns im Endeffekt auch kontaktierte.

Was ist Dein persönliches Resümee zur Zusammenarbeit während der Salone del Mobile?

Wir haben ein stetes Interesse am Leben auf kleinem Raum. Platz wird immer mehr ein Luxusgut und wir müssen die Art und Weise, wie wir Leben und unseren Lebensraum organisieren, anpassen. Es gibt eine neue Generation, die danach strebt, anders zu leben, sei das nun durch “Micro-Living”, auf Hausbooten, in Wohngemeinschaften oder von Flexibilität bestimmt, die durch das Balancieren von Job und Lifestyle zum Beispiel von Airbnb gewährleistet wird – das sind alles Alternativen, wie das Dach über dem Kopf aussehen kann. Die Kooperation in Mailand war eine großartige Möglichkeit, Feedback zu bekommen und offene Gespräche über das Leben auf kleinem Raum zu führen. Es gab eine große Anzahl an Besuchern, die sich sehr interessiert am Workshop zeigten und die ausgestellten Wohnräume erkundeten.

Wohin wird sich studiomama in der Zukunft entwickeln? Was wird das nächste Projekt sein?

Wir sind im Moment dabei, einen privaten Spa mit Außenpool zu entwickeln und bauen ein weiteres Mikro-Haus in London. Ein anderes Projekt, das uns vorliegt, ist die Erweiterung und Renovierung eines Industriegebäudes im Osten von London für 18 kreative Studios. Es gibt auch einige produktbezogene Projekte, die wir gerade in der Pipeline haben.

Wird die Kooperation mit Mini Living weitergeführt?

Das wäre wundervoll – augenblicklich gibt es aber noch keinen Plan. Mit dem tollen Team von Mini zu arbeiten, im Speziellen mit Oke Hauser, war eine großartige Erfahrung. Wir teilen Leidenschaft und Wissen für das Leben auf kleinem Raum und erkunden bessere Wege, so zu leben.

Weitere Informationen und Updates zu der Kooperation und darüber hinaus gibt es auf dem Instagram Kanal von Mini Living hier oder Studiomama hier.