Launch: Zalando Beauty

Zalando bietet ab sofort eine große Auswahl an Beauty-Produkten an. Was genau dahinter steckt und auf welche Neuerungen wir uns außerdem freuen können, lest ihr hier

Dass Zalando einer der bestsortiertesten Onlineshops ist und uns mit einer unendlichen Markenauswahl im Bereich Urbanwear, Premium und Sport beliefert, ist kein Geheimnis. Der neueste Coup des Unternehmens ist allerdings Beauty! Ab sofort findet man auf der Seite 120 verschiedene Beauty-Marken, deren rund 4000 Produkte verschiedenste Kategorien wie Haut- und Haarpflege, Parfums oder dekorative Kosmetik abdecken. Im Portfolio befinden sich auch Labels wie unsere Redaktionslieblinge Fine Deodorant, Magicstripes, Verso, L:A Bruket und Pai Skincare.

Ende Juni eröffnet zudem der erste Zalando Concept Store in Berlin Mitte auf der Weinmeisterstraße. Die Ladenfläche wird hauptsächlich für Events, Kundeninteraktion, sowie Services wie Maniküren, Express Facials oder Make-up Sessions genutzt. Wir durften Claudia Reth, Vice President Specialties, einige Fragen rund um den Launch stellen:

Wie unterscheidet sich Zalando Beauty von anderen Beauty Retailern?

Wir kommen von der Fashion Seite mit dem Ansatz “Complete the Look”, was mit Beauty kombiniert werden soll. Das heißt: Integration von Beauty in allen Kampagnen. Wenn du dir also ein Kleid aussuchst, haben wir auch schon einen passenden Lippenstift, oder bieten einen passenden Nagellack an.

Auf welchen Produkten liegt euer Fokus?

Unser größter Bereich wird auf jeden Fall Make-up sein, danach kommt Skincare – einfach weil es so dort so viele verschiedene Ansätze gibt wie Korean Beauty, Athleisure Beauty, Natural Organic Beauty oder Vegan Beauty. Außerdem haben wir Fragrances im Sortiment und viele andere Dinge. Aber Make-up und Skincare sind die zwei großen Fokusbereiche.

Organic Beauty und Nachhaltigkeit sind für uns wichtige Themen. Inwieweit ist das bei Zalando Beauty ausgebaut und welche Marken können wir noch erwarten?

Man kann explizit nach Natural Beauty Produkten filtern. Das zeigt, dass dies ein sehr großer Bereich bei uns ist. Es ist nicht so, dass es immer nur alleinstehende Linien gibt, aber auch für die großen Hersteller wird das immer interessanter, so dass diese nun auch Natural Organic Linien launchen. Markenbeispiele aus unserem Portfolio wären Stop The Water While Using Me, Pai Skincare oder Maskeraide.

Impressionen vom Launch Event in München

Gibt es eine Newcomer-Marke, bei der ihr das größte Potenzial vermutet?

Eine Newcomer-Marke, die ab Mai bei uns ist, ist The Ordinary. Zwar ist das keine absolut neue Marke, jedoch ist sie fast überall ausverkauft und auch noch nicht so sehr in Deutschland angekommen. Daneben aber auch die Schwestermarke Hylamide. Sie produziert Seren, die noch etwas hochwertiger sind, als von The Ordinary.

Gibt es eine Marke, auf die ihr besonders stolz seid oder eine, die besonders schwer war im Onboarding?

Wir haben ein tolles Markenportfolio. Wirklich coole Marken, die man auch nicht überall findet. Ich würde nicht behaupten, dass irgendeine besonders schwer war im Onboarding. Aber wir sind ja auch noch dabei und starten erstmal mit 120 Marken und über 4000
Produkten. Da kommen nun wöchentlich neue Marken dazu.

Vor einigen Jahren gab es mal ein kleines Markenportfolio auf Zalando, warum wurde das damals wieder eingestellt?

Wir waren zu dem Zeitpunkt einfach noch nicht so weit – unter anderem auch im Hinblick auf die Lagerung und den Versand. Da gibt es bestimmte Richtlinien bezüglich entflammbarer Produkte. Man braucht einen separaten Lagerstandort, eine andere Belüftung, Klimaanlagen, ein anderes Handling beim Verpacken und Versand. Nun sind wir soweit, haben die nötige Infrastruktur und auch die nötige Tech-Unterstützung, um Beauty umzusetzen.
Ein weiterer Bereich, auf den wir außerdem den Fokus setzen, ist die User-Experience. Dass man also als User die Möglichkeit hat, aus verschiedenen Attributen zu filtern. Wie zum Beispiel Hauttyp, Haartyp etc. So dass man am Ende auf sich selbst zugeschnitten suchen kann. Das war in der Vergangenheit nicht möglich und wird nun umgesetzt.

Wie kam die Standortwahl des Stores in Berlin zustande?

Das passte einfach von der Location am besten zu Zalando. Man hat Laufkundschaft, die „Mitte-Hipster“, eben die Leute, die auch an den Marken interessiert sind, die wir anbieten wollen. Es wird allerdings nur eine Selektion der Marken erhältlich sein, die auf Trendthemen abzielen, aber auch Nischenmarken.

Zu den Zalando Beauty Produkten geht es hier entlang.