Yoga: „Starker Rücken“ mit Asana Rebel

©Jessica Barthel

Asana Rebel ist eine der führenden Yoga Apps. Julia Knolle verrät, wie ihr die Übungen für zu Hause geholfen haben

Vor ungefähr einem Jahr ging nichts mehr: Der untere Rücken streikte, Diagnose Hexenschuss. Mit Anfang dreißig. Super, dachte ich, der Körper möchte das letzte Wort haben und ja – ich hatte die Wochen davor nicht gut auf mich Acht gegeben, es war viel zu tun, also verbrachte ich mehr Zeit am Schreibtisch, als auf dem Laufband. Mit Yoga hatte ich bis dato eine Pause eingelegt, und war man einmal draußen, kam man so leicht nicht wieder rein. Plus, ich wollte, wenn ich Sport mache, vor allem den Kopf frei bekommen, das Adrenalin hoch pumpen und schwitzen. Unterbewusst war mir klar, dass das für den Körper nicht gut sein kann. Mir fehlten ganz einfach Muskeln, die vom Rennen alleine gar nicht trainiert werden können.

Sitzen ist sowieso das neue Rauchen, mein armer Rücken, beziehungsweise die Wirbelsäule, wurde von Tag zu Tag ohne stärkende Muskeln alleine gelassen. Kein Wunder, dass sie irgendwann auf eine Gegenreaktion zu dem ganzen Stress, kurz in sich zusammen sackte. “Können Sie mir bitte eine Spritze geben”, flehte ich den Arzt am Freitag im Wartezimmer an. “Wir machen einen Deal”, sagte er. “Sie machen jetzt bis Montag früh eine Reihe von Übungen, diszipliniert alle zwei Stunden. Wenn es dann noch schmerzt, bekommen Sie die Spritze.” Und oh Wunder: Ich brauchte sie natürlich nicht mehr. Aus der Not heraus, zu Hause wimmernd vor Schmerzen gar nicht in ein Yoga Studio gehen zu können – und erst recht nicht für 90 Minuten am Stück – entdeckte ich Asana Rebel.

“Starker und sexy Rücken”, wurde meine fast tägliche Droge, mein Körper wusste gar nicht wohin mit all der Euphorie, dass ich ihm endlich diese Wohltat bescherte. Drei- bis viermal die Woche, 30 Minuten – schwer, eine Ausrede zu finden, diese Zeit nicht für sich einräumen zu können. Zudem sind die Übungen genau so konzipiert, dass sie nicht zu anstrengend sind, aber aufgrund der wiederkehrenden Regelmäßigkeit genau im richtigen Maße trainieren.

Meine Favoriten sind die Hüftöffner: die Taube, die Squat Position. Twists in jeglicher Form, sitzend, liegend und stehend. Es öffnet den Brustkorb und erlaubt mir, genauer auf meinen Atem zu achten (Das ist natürlich alles ganz subjektiv).

Eine wohlgemeinte Empfehlung für alle Schreibtischmäuse, die immer alles wichtiger finden, als sich selbst. Diese halbe Stunde – schenkt sie euch! Der Körper wird es euch danken. Nicht zuletzt auch der Kopf, der praktischerweise während dieses Rituals am Feierabend schier ganz von alleine zur Ruhe kommt. Selbst direkt vorm Einschlafen wirkt diese kleine Einheit auf der Matte wahre Wunder.

Seid zudem gespannt auf das Feature von Julia F. zum Thema „Balance & Entspannung“ und auf das von Catie zum Thema „Flexibilität“.

Um selber ein Teil der Asana Rebel Squad zu werden, lade dir die App hier herunter und folge dem tollen Instagram Account (@asanarebel) hier.

Bilder von Julia: Jessica Barthel
– In Zusammenarbeit mit Asana Rebel

Julia hat 2007 einen der ersten Modeblogs in Deutschland mitgegründet und als Consultant für Digitale Strategien gearbeitet, nachdem 2010 ihr erstes Buch erschienen ist. Nach vier ereignisreichen Jahren bei Condé Nast, in denen sie hauptsächlich für den digitalen Bereich der deutschen Vogue verantwortlich war, entschloss sie sich, ihr eigenes Online Magazin zu gründen, gemeinsam mit der Partnerin ihrer Träume – mit Veronika Heilbrunner. Julia lebt und arbeitet in Berlin und liest gerne Bücher.

Updates über ihre beruflichen nächsten Schritte gibt es via https://www.linkedin.com/in/juliaknolle/