Top 3: Neue Taschen Labels to Watch

©Franziska Steinle

Wandler, Boyy und Staud haben sich innerhalb kürzester Zeit zu unglaublich beliebten Taschen Brands entwickelt. Madeleine wirft ein Blick auf die drei Labels

Binnen kürzester Zeit haben sich diese drei Labels einen Namen gemacht: Wandler, Boyy, Staud. Sie stammen aus Amsterdam, New York und Los Angeles. Allesamt verbindet, dass sie weltweit mit ihren Taschenmodellen aufgefallen sind. Zeitgenössisches Design von dezent bis bunt, ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sowie eine ausgeprägte digitale Marketingstrategie haben diesen drei Labels einen rasanten Start in den Einkauf bereitet. An ihnen vorbeizukommen ist mittlerweile kaum möglich, sie genauer kennenzulernen von daher eine gute Idee: Wir haben uns die Brands einmal genauer angeschaut.

1. WANDLER

Die Niederländerin Elza Wandler gründete 2017 ihr gleichnamiges Label in Amsterdam und konzentrierte sich von Beginn an ausschließlich auf Taschen. Heute, nach einem Jahr, sind ihre Designs bereits in Onlineshops wie Matchesfashion, Net-a-Porter, Browns und auch international im Einzelhandel erhältlich. Wandler Taschen stehen für klares, klassisches Design und geschwungene Silhouetten. Wer eine Tote, Umhängetasche oder Handtasche im traditionellen Sinne sucht, der findet sie hier. Die Farbpalette reicht von Sorbet-Tönen wie Puder und Mint bis hin zu Knallfarben wie Tomatenrot und Grün, aber es gibt auch dezente Variationen in schwarz, taupe oder weiß. Insgesamt gehören fünf verschiedene Modelle mit Namen wie Hortensia, Lotta oder Mia zum Portfolio. Die Taschen werden in Handarbeit in Italien gefertigt.

Instagram: @wandler

2. BOYY

Es ist die große Schnalle, an der man eine Tasche von Boyy erkennt. Diese findet sich auf allen rechteckigen Modellen wieder, ausgenommen davon sind die kleinen Bucket Bags und Hüfttaschen, die später lanciert wurden. Boyy versteht sich als internationale Brand. Nachdem sie mit ihren Designs große Erfolge in Bangkok feierten, etablierten die Gründer Jesse Dorsey und Wannasiri Kongman ihr Label zunächst erfolgreich auf dem asiatischen Markt. Heute sind sie in New York ansässig. Schon früh gehörte der legendäre Concept Store Colette zu ihren ersten Käufern. Neben Veröffentlichungen in der New York Times, war es insbesondere die Instagram-Strategie, die dem Label zum Durchbruch verhalf. Mittlerweile hat Boyy sein Portfolio auch um Schuhe und ausgewählte Accessoires erweitert. In insgesamt fünf eigenen Boutiquen und allen großen Onlineshops sind die Kollektionen erhältlich.

Instagram: @boyyboutique

3. STAUD

Wer auf der Suche nach Taschen ist, die einfach anders, lustig und super feminin sind, der sollte einen Blick auf Staud werfen. Vor drei Jahren gründet Sarah Staudinger gemeinsam mit George Augusto das Label in Los Angeles. Bis dato war sie Fashion Director der beliebten US-Brand Reformation. Innerhalb kürzester Zeit sind Alexa Chung, Leandra Medine oder Dakota Fanning ihre Fans geworden und mit ihnen viele andere. Staud ist eine Mode-Brand, die sowohl ultra-weibliche Kleidung als auch Accessoires wie die schönen Taschen bereithält (die es uns besonders angetan haben). Da gibt es bunte Beutelchen mit applizierten Perlen und kleine Bucket Bags in Fischernetz-Optik, Lederhandtäschchen in Candy-Farben oder samtige Minibeutel. In jedem Fall handelt sich stets um kleine Modelle, die zum Spaß und liebhaben gedacht sind. Woher all die Inspiration bezogen wird? Von der kalifornischen Lebenskultur, ihrer Lieblingsmodeikone Betty Catroux und Vintage-Stücken.

Instagram: @staud.clothing / @staud

Madeleine ist Modejournalistin. Für Mode begeistert sie sich, seit sie denken kann – besonders für Kaschmirpullover und Schmuck. Nach fünf Jahren im Moderessort der deutschen Vogue in München beschloss sie, eine neue Herausforderung anzunehmen und nach Berlin zu ziehen. Als Fashion Editor bei hey woman! kann sie ihre Leidenschaften für Styling, Creative Direction und das Schreiben vereinen. Madeleine imitiert gerne Schweizer Akzente und versucht sich als Köchin.

©Phillip Schlegel