Editorial: Zalando x Beauty – “Complete Your Look”

“Complete Your Look” – mit dieser Kampagne läutet Zalando den Launch des Beauty-Segments ein. Im Editorial haben wir uns die Produktauswahl genauer angesehen

Es klingt vielleicht etwas komisch, aber Zalando war seit Tag eins mein Wunschpartner. Ich liebe den Onlineshop für seinen Pragmatismus, als Kunde muss man eigentlich sehr genau wissen, was man sucht. Für diejenigen, die auf der Suche nach (sportlichen) Klassikern aus dem Streetwear-Segment sind, ist Zalando ein Paradies. Das Unternehmen der beiden Gründer David Schneider und  Robert Gentz hat in den letzten zehn Jahren eine Erfolgsgeschichte geschrieben, die mich konstant begeistert und deren Entwicklung ich gerne beobachte. Innovation wird großgeschrieben, Neues ausprobiert und umgesetzt. Als Berlinerin weiß ich die schnelle Lieferzeit zu schätzen, mit dem 100-tägigen Rückgaberecht haben sie Geschichte geschrieben und nun fangen sie an, den Beautymarkt aufzurütteln und begeben sich auf neues Terrain. Wir haben im Editorial, fotografiert von Jessica Barthel, den Test gemacht und uns dem Claim angenommen: “Complete Your Look”.

Julia Knolle (Editor-in-chief)

 

J.Crew hat mich irgendwie durch meine Zwanziger begleitet, ich glaube schon, bevor Jenna Lyons, die ehemalige Kreativdirektorin, zur beliebtesten Stilikone New Yorks erkoren wurde. Der “Preppy Look” hat mir geholfen, in meinen (spießigen) Zeiten als BWL-Studentin mit glitzernden Modeschmuck-Ohrringen ein bisschen mehr Pepp (was für ein herrliches Wort) in meine Outfits zu bringen. Ganz fortschrittlich kann man hier auch treffsicher aus dem Department für Männer wählen – so wie diesen blauen Pulli. Wenn es nicht preppy sein soll und ich meine geliebten Jeans von Levi’s im Schrank lasse (beide Hosen hier sind 501 Modelle, einmal in blau der Klassiker, einmal in weiß die Neuauflage mit ein bisschen Stretch), lebe ich gerne in schwarzen Leggings. Die meisten davon sind von Nike und ich habe sie zu 90 Prozent wirklich alle bei Zalando gekauft. Bürotauglich wird mein Post-Workout-Look mit einem glamourösen Strickpulli meiner Lieblingsmarke Filippa K und als Highlight/Finish kommen die Ultra Boost Laufschuhe von Adidas dazu. Hier als Version, die “too good to be true” ist: aus der Sportkollektion von Stella McCartney. Who said white girls can’t jump?

Bei der Kosmetik –  das wird wohl kaum jemandem entgangen sein – setze ich auf Naturprodukte. Mit Make-up ist da wenig los, ein gut gereinigtes Gesicht (mit den Facial Towels von pai) ist das A&O um frisch auszusehen. Neu ist der Lip Balm von Paw Paw mit Shea Butter – der stand schon lange auf meiner Wunschliste. Die Zahncreme von Marvis passt farblich so chic und eine kleine Ausnahme ist das wohl Wunder wirkende Augenserum von Dr. Dennis Gross, denn die Augen sind ja bekanntlich das erste was man sieht, wenn man jemandem ins Gesicht schaut.

Franziska Steinle (Brand Relations)

 

Ein schöner Männerpullover ist meines Erachtens ein von Engeln geküsstes Geschenk des Himmels und bildet die Grundlage meiner Looks in 80 Prozent der Fälle. Halleluja! Ich fühle mich in diesen großen Dingern wohl, warm und auf eine Art stark. Die Quellen der rund 20 Exemplare in meinem Kleiderschrank sind mannigfaltig und stammen zum Beispiel direkt aus dem Fundus meines Vaters, sind listig erbeutetes Diebesgut aus dem Besitz wohl nun frierender Jünglinge oder wurden von mir zielstrebig in der Herrenabteilung verschiedener Shops meines Vertrauens ergattert.

Dass der cremefarbene Strickpullover von Ralph Lauren in meinem Warenkorb landete, ist da natürlich keine allzu große Überraschung. Kombiniert mit Jeans und Trainern von Adidas oder Espadrilles von Castañer verkörpert dies meinen idealen und gemütlichsten Look für die Übergangsjahreszeiten – oder mit anderen Worten gesprochen: ein wahres Wochendoutfit! Auf die Nägel kommt stets und seit Jahren Aperitif von Essie, der beste und knallroteste seiner Klasse, auf den Lippen trage ich ebenfalls rot, und die Collagen Eye Patches von Magic Stripes dienen als Belohnung oder Rettungsaktion fürs Gesicht nach anstrengenden Reisen oder langen Tagen, Abenden und Nächten.

Madeleine Abeltshauser (Fashion Editor)

Ich bin kein großer Fan von Make-up. Und auch nicht von Beautyprodukten. Doch wenn ich einmal etwas gefunden habe was ich mag, dann muss es bleiben. Vor einem Jahr habe ich die Detox Maske von Magic Stripes für mich entdeckt, die mittlerweile fester Bestandteil meiner Beauty Routine ist. Handcremes sind meine treuen Reisebegleiter. Mein Liebling: die Creme von L:A Bruket, mit der man sich einen Mix aus Zitronengras und Rosmarin zwischen die Hände reibt. Auch ein treuer Freund: der Lippenpflegestift von Korres mit einem Farbtouch. Seit einigen Monaten kann ich mich außerdem für Gesichtsöle begeistern, dieses hier von Dr. Dennis Gross ist mit einer ordentlichen Portion Feuchtigkeit versehen.

Obwohl ich mich den ganzen Tag mit Mode beschäftige, tue ich mich privat schwer damit, mich aktiv für etwas Bestimmtes zu entscheiden – aus Sorge, dass es in meinem Schrank vergessen wird. Daher setze ich gerne auf Materialien, die ich auf der Haut liebe, so wie Seide. Die Bluse von Equipment ist deshalb eine vergleichsweise einfache Wahl gewesen. Oft setze ich auch auf Klassiker-Looks, Outfits, auf die ich immer wieder zurückgreife. Dazu gehört definitiv eine Kombination aus weißem T-Shirt und Jeans – in diesem Fall bestehend aus einem Shirt von Wood Wood und einer Calvin Klein Jeans mit der wohl besten Waschung.

Julia Fricke (Executive Assistant)

 

Der perfekte Alltags-Morgen: Aufstehen, Duschen, Anziehen & Go. Damit das möglichst oft so harmonisch abläuft mag ich es gern unkompliziert und ohne viel Schnickschnack. Das beginnt schon im Bad. Im Bereich Beauty wie auch in der Mode liebe ich gute Basics. Allroundtalent für trockene Haut ist für mich die Egyptian Magic Creme. Da Haare bei mir ein großes Thema sind (unsere Beziehung ist kompliziert, aber psst …) lege ich besonderen Wert auf deren Pflege. Sie werden so gut wie gar nicht gestylt. Beim Waschen hilft mir einmal in der Woche das Cleansing Scrub von Christophe Robin, was Haare wie Kopfhaut peelt, sowie fast täglich (ich weiß, das sollte reduziert werden) das Shampoo und der Ocean Mist Volume Conditioner von Sachajuan, anschließend wird die zerzauste Mähne mit der Tortoise Brush von Villa d’assia entwirrt und an der Luft getrocknet, fertig.

Das perfekte Outfit für mich ist genauso unkompliziert wie mein Beautyprogramm. Ich mag es sportlich-chic, auch wenn dieser Begriff leider sehr inflationär gebraucht wird ist die eigentliche Bedeutung genau meine Devise. Zur Arbeit geht es mit dem Rad und auch tagsüber bin ich gern flott unterwegs. Sneaker in allen Variationen, beispielsweise dieses Modell von Asics, sind daher fester Bestandteil meiner Lieblingsgarderobe. Die fließende Hose aus Tencel von Weekday, das schlichte weiße Basic Shirt von By Malene Birger sowie der Blazer von Sandro machen meinen Look perfekt. So könnte ich jeden Morgen aus dem Haus, ruckzuck fertig!  

Catarina Marques Teles (Social Media & Growth Marketing)

Wenn die Tage länger werden und die Temperaturen in die Höhe schießen, überkommt es mich und ich greife zu einem komplett weißen Look. Manchmal in Kombination mit einem oversized Jeanshemd (so wie das Modell hier aus der Herrenabteilung) oder mit farblich abgegrenzten Schuhen. Ich liebe es zudem, Materialien zu mixen und etwa Denim mit Leinen und Jersey zu kombinieren, passend dazu darf natürlich auch nie meine Trinkflasche fehlen, denn sobald es wärmer wird, steigt auch mein Bedarf an Flüssigkeit (tagsüber natürlich nur reines Wasser   ).

Wenn ich an einen kompletten Look denke, dürfen Beautyprodukte natürlich nicht fehlen. Hier finde ich mich wieder inmitten von Fine Deo, einer Bio-Augencreme und einen Bodycleanser von Sprenkenhus – Dinge, die ich täglich verwende.

Anna Bok (Beauty Editor)

Eine Lederhose ist in meinen Augen ein absoluter No-Brainer: Man kann nahezu alles dazu tragen und es sieht immer besonders aus. Die Suche nach der perfekten Lederhose gestaltete sich jedoch als wahre Odyssee – fündig wurde ich nun im Zalando-Sortiment bei Moss Copenhagen. Der Schnitt ist super lässig, nicht zu weit, nicht zu eng und irgendwie fühle ich mich darin ein wenig wie Emmanuelle Alt, die stets genau solche Lederhosen trägt. Dazu: schlichte weiße Sneaker von Adidas (das Modell habe ich im Office schon ewig an unserer lieben JK bewundert!) sowie ein nur auf den ersten Blick schlichtes T-Shirt von Sandro. Auf dessen Vorderseite prangt “Thanks” in roten Lettern, auf der Rückseite all die Dinge, denen man dankt (my cat, my ex-boyfriend, my boss usw.). Finde ich ziemlich witzig! Den jadegrünen Blazer von Malaikaraiss hatte ich derweil schon vor mehreren Monaten auf dem Laufsteg bei der Berlin Fashion Week gesehen und auf meinem (ellenlangen) imaginären Wunschzettel notiert – jetzt landete er endlich bei Zalando in meinem Warenkorb.

In puncto Pflege wollte ich schon ewig das schwedische Beautylabel Verso Skincare testen und besonders dessen Super Facial Serum klingt vielversprechend: Dank seines hohen Retinol-Anteils kurbelt es sehr gut die Hauterneuerung an und wirkt so effektiv gegen kleine Fältchen und Unebenheiten. Sollte man aber besser nur vor dem Schlafengehen anwenden, da sich Retinol und Sonne nicht gut vertragen! Noch ein Plus: Das minimalistisch designte Fläschchen sieht ziemlich hübsch in meinem Badezimmer aus. Außerdem zieht noch ein nährender Conditioner für die Haare von Sprekenhus bei mir zu Hause ein, der No Makeup Lippenstift von Perricone MD (tönt die Lippen nur ganz leicht und lässt sie quasi wie ungeschminkt, nur in besser aussehen!) sowie ein Rouge in einem frischen Pfirsichton von Bellápierre. Ich finde, zu letzterem passt eine zart gebräunte Haut am allerbesten – und daran werde ich die nächsten zwei Wochen während meines Urlaubes in LA arbeiten!

Fotos: Jessica Barthel

 

— In freundlicher Zusammenarbeit mit Zalando —

Julia hat 2007 einen der ersten Modeblogs in Deutschland mitgegründet und als Consultant für Digitale Strategien gearbeitet, nachdem 2010 ihr erstes Buch erschienen ist. Nach vier ereignisreichen Jahren bei Condé Nast, in denen sie hauptsächlich für den digitalen Bereich der deutschen Vogue verantwortlich war, entschloss sie sich, ihr eigenes Online Magazin zu gründen, gemeinsam mit der Partnerin ihrer Träume – mit Veronika Heilbrunner. Julia lebt und arbeitet in Berlin und liest gerne Bücher.