Editorial: Gucci Bloom x Stella von Senger

Gucci Bloom entfaltet ein feminines, frisches Blütenblattaroma. Stella von Senger in unserem Editorial für den neuen Duft

– IN ZUSAMMENARBEIT MIT GUCCI BLOOM –

Von Weiß über Rosa zu Rot: Rangunschlinger wechselt seine Farben, wenn er in die volle Blüte kommt. Was für ein Schauspiel der Natur! Creative Director Alessandro Michele hat sich für seinen ersten Duft für Gucci von der in Südindien entdeckten Weinpflanze inspirieren lassen, sie wurde dabei auch erstmals für die Parfumkreation verwendet. Gucci Bloom verströmt pudrig-florale und wunderbar feminine Noten und hinterlässt einen frischen Blütenblattduft auf der Haut. Entwickelt hat Michele es mit dem legendären spanischen Parfumeur Alberto Morillas.

„Ich wollte einen kräftigen Duft aus weißen Blumen kreieren, mit einem couragierten Charakter, der uns in einen weitläufigen Garten voller Pflanzen und Blumen entführt. Ein Bouquet der Üppigkeit und Fülle. Der Garten ist so wunderschön wie die Frauen: vielseitig, farbenfroh, ausgelassen. Gucci Bloom duftet nach diesem Garten und versetzt uns an einen Ort der Fantasie.“

Für die bildliche Umsetzung von Alessandro Micheles Assoziationen fiel mir  (natürlich!) sofort eine Frau ein: Stella von Senger. Der Moment, in dem eine junge Frau zu ihrem eigenen Ich findet, scheint – so romantisierend und kitschig es zunächst klingen mag – bei ihr gerade Programm zu sein. Stella überrascht uns immer wieder mit guten Ideen, die oft entgegen aller Konventionen sind, und mit ihrem vor Lebensfreude sprudelndem Tatendrang; kurzum: ihrer ganz eigenen Art von Weiblichkeit.

 

Gucci Bloom hieß es bei unserer Produktion in jederlei Hinsicht. Üppige Blumen mussten her, der Oldtimer unserer Träume aus dem Jahre 1973, der extra aus Bayern auf den Vorplatz der Berliner Philharmonie gefahren wurde und die beste aller Fotografinnen! Denise Bodden hat durch die Linse ihrer Yashica genau das gesehen, was wir uns erhofft haben. Die frühe 1960er-Jahre-Architektur von Hans Scharoun, unter freiem Himmel und bei bestem Sonnenschein fotografiert, bildet einen tollen Kontrast und damit das perfekte Setting für den rosafarbenen Flakon des neuen Dufts von Gucci. Nicht fehlen durfte der mit Toile-de-Jouy-Druck versehene Karton, der uns einmal mehr dazu anregte, die Mission des Kreativdirektors weiterzudenken.

Denn historisch gesehen ist diese Stoffart ein Relikt aus dem Frankreich des 17. Jahrhunderts, das von portugiesischen Seefahrern aus Indien eingeführt wurde. Mit Kupferplatten druckte man filigrane, chinoise Motive in rot (oder blau) auf weiße, sehr glatte Baumwollstoffe, dem sogenannten Kattun. Das Leitmotiv ist quasi „Europe meets Asia“ – oder inwiefern es erlaubt ist, sich von fernen Kulturen inspirieren zu lassen, um die eigene Vision umzusetzen – in Alessandro Micheles Fall die Vision der Frau von heute.

Genau das gelingt dem Creative Director, seitdem er an der Spitze des Designteams von Gucci die Branche umkrempelt. Er beweist, dass auch die scheinbar klassische und zurückhaltende Konsumentin Freude daran findet, sich ihrer ganz eigenen Ausdrucksstärke bewusst zu werden und diese mit Authentizität, Lebensfreude und Vielfalt auszuleben. Ein Fest der Gegensätze.

Gucci Bloom

Eau de Parfum 100ml, € 119 via Gucci.com

Fotos: Denise Bodden
Art Direction, Styling & Model: Stella von Senger
Produktionsmanager: Julia Knolle
Produktionsassistenz: Catarina Marques Teles

 

Julia hat 2007 einen der ersten Modeblogs in Deutschland mitgegründet und als Consultant für Digitale Strategien gearbeitet, nachdem 2010 ihr erstes Buch erschienen ist. Nach vier ereignisreichen Jahren bei Condé Nast, in denen sie hauptsächlich für den digitalen Bereich der deutschen Vogue verantwortlich war, entschloss sie sich, ihr eigenes Online Magazin zu gründen, gemeinsam mit der Partnerin ihrer Träume – mit Veronika Heilbrunner. Julia lebt und arbeitet in Berlin und liest gerne Bücher.

Updates über ihre beruflichen nächsten Schritte gibt es via https://www.linkedin.com/in/juliaknolle/