Playlist: Chris Kontos

Chris hat meiner Meinung nach mit den besten Sinn für Ästhetik, den ich mir vorstellen kann. Kein Wunder, dass er a. ein Freund meines guten Freundes Charlie ist und die beiden wohl den ganzen Tag über viel miteinander zu bereden haben. Und b. macht er nebenbei noch eines meiner neuen Lieblingsmagazine namens Kennedy.

Die erste Kontaktaufnahme schrieb ich, selbst völlig überarbeitet, auf deutsch, bis mir klar wurde, dass der Gute mit Wohnsitz in Athen wohl eher wenig davon verstehen würde.

Nachdem Chris vier Jahre Photographie studiert hat, macht er auch nichts anderes. Ein bisschen Zeit bleibt nebenher noch, sich mit Musik auseinanderzusetzen. Angefangen hat alles mit MTV – einer Ära, die uns wohl alle prägte. An Nirvana und Nevermind kam man ebenso wenig vorbei wie an den Beastie Boys. In Chris’ Viertel in Piräus gab es dann also den Plattenladen des Vertrauens, der ihn und seinen Freund Theo mit dem nötigen Material versorgte. Von Grunge bis Brit Pop, The Smiths und allem, was der Englischlehrer auf selbstbespielten Kassetten so mitgebracht hatte.

Irgendwann begann dann seine “Nebenkarriere” als DJ, beide Passionen für das Schöne mit der größten Selbstverständlichkeit miteinander vereint. Zu den Highlights hinter dem Musikpult seit jeher zählt demnach eine Party auf dem Dach eines zwölfstöckigen Hauses in Athen, der erste Auftritt in Moskau oder die Gastspiele in Düsseldorf im Salon des Amateurs.

Aaaaaaber: “Keine schlimme Party kann durch irgendeinen Song gerettet werden”, sagt Chris geradeheraus. Auch nicht mit seinem derzeitigen Lieblingssong Tamiko’s Grove von Tamiko Jones oder seinen All time Favoriten Will to Love von Neil Young oder There Is a Light That Never Goes Out von The Smiths. Nächster Gig, auf den Chris sich freut: im Juni die Geburtstagsparty seines Freundes Cedric Bardawil in London. Ob er da wohl auch ein paar der für uns, für hey woman!, zusammengestellten Lieder spielen wird?

 

Wie oben schon erwähnt, ist Chris auch der Co-Founder und Chefredakteur des Kennedy Magazins. Hier ein paar Eindrücke davon:

Julia hat 2007 einen der ersten Modeblogs in Deutschland mitgegründet und als Consultant für Digitale Strategien gearbeitet, nachdem 2010 ihr erstes Buch erschienen ist. Nach vier ereignisreichen Jahren bei Condé Nast, in denen sie hauptsächlich für den digitalen Bereich der deutschen Vogue verantwortlich war, entschloss sie sich, ihr eigenes Online Magazin zu gründen, gemeinsam mit der Partnerin ihrer Träume – mit Veronika Heilbrunner. Julia lebt und arbeitet in Berlin und liest gerne Bücher.

Updates über ihre beruflichen nächsten Schritte gibt es via https://www.linkedin.com/in/juliaknolle/