Beauty: Top 5 aus New York, London & Paris!

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Ein Duschgel, ein Shampoo, eine Zahnpasta/-bürste, eine Gesichtscreme, ein Haarprodukt, eine Haarbürste, zwei Parfums – bis zu dem Zeitpunkt als ich obiges Badezimmer betrat, hätte ich von mir behauptet eine Minimalistin in Sachen Körperpflege zu sein.

Weder Veronika noch ich wollten sich bei den Vorbereitungen zu dieser Website als Expertin auf dem Gebiet Beauty bezeichnen, hatten wir doch beide in unseren Badezimmern eine ausreichende Auswahl an teilweise gleichen, aber vom Ansatz her sehr zurückhaltenden Produkten zusammenkuratiert. Das änderte sich aber dann also nach obiger Erfahrung. So mache ich nun also den Anfang mit meinen Top 5, die mich im Moment begeistern. Fazit nach den Schauen in New York, London und Paris: der Express-Delivery Service von Net-A-Porter bereitet größte Freude und nicht mehr vorhandene Zollbarrieren leeren jeden schon lange mit Favoriten gefüllten Warenkorb.

  1. Coqui Coqui Parfum „Tobacco„: Die Website des Coqui Coqui Resorts besuchte ich eine Zeit lang sehr regelmäßig, was aber nicht reichte, um irgendwann mal selbst eine Reise nach Mexiko zu unternehmen. So schlimm finde ich das gar nicht mehr, denn clever wie das Gründerpärchen Nicolas Malleville und Francesca Bonato ist, haben sie nun genau für solche anfälligen Großstädter und Schreibtischsitzer sogenannte „Verlängerungsprodukte der Urlaubsvision“ konzipiert. Neben den Kerzen sind natürlich die Parfums der Renner, das klassische Beauty-Online-Shopping-Problem dabei ist jedoch, dass man im Bestfall einmal vorher daran gerochen hat. Gott sei Dank fanden wir in New York eine Minute, um mit dem Fahrstuhl ins „The Apartment“ zu fahren, und dort war es dann um mich geschehen: Her mit dem rau-herben Tobacco-Duft! Sagt die Frau, die sonst eigentlich kein Parfum benutzt. Aus Überzeugung und… ah siehe oben: minimalistischen Leitsätzen.
  2. Oribe Shampoo & Conditioner: Die Galeristin Lucy Chadwick habe ich schon lange auf dem Schirm, so auch ihr Feature bei Into The Gloss, in dem sie ihr Lieblingsshampoo verrät. Oribe gibt es in New York in jedem gut sortierten Beauty Department, nach realer Beratung endete ich also mit dem Glanz-Shampoo & Conditioner. Auch wenn das Berliner Wasser doch alles matt macht, was nicht von selber glänzen kann, mag ich den Geruch und die reichhaltige Textur, die das Haar trotzdem nicht beschwert und Trockenheit vorbeugt.
  3. Goe Oil: In Berlin schnell ausverkauft, bei Liberty in London aber in großen Körben erhältlich. Die Beschreibung „For Hands, Hair, Body and Soul“ klingt vielleicht ein wenig übertrieben, aber als vor dem Schlafengehen aufgetragene Kur gegen trockene Winterhände wirkt es Wunder. Natürliche Inhaltsstoffe on top, wer braucht da noch die mineralölhaltige „8 Hour Cream“ von Elizabeth Arden?!
  4. Glossier Balm: „Ich weiß, du hast viel zu tun, aber wenn du zwischen 14 und 16h bei Colette vorbei kommst, kannst du mir was mitbringen?“, tippte ich in den Whatsapp-Chat mit Veronika, als diese an besagtem Samstag schon in Paris war und Emily Weiss von Glossier in dem kurzen Zeitfenster ein paar Produkte nach Europa schmuggelte. Der Balm Dot Com ersetzt nun in ansehnlicher Verpackung die Tube Vaseline in meiner Handtasche.
  5. Christophe Robin Lemon Kur:  Ich weiß noch ganz genau, als mich meine ehemalige Chefin in Paris elegant auf mein damaliges Haar-Desaster aufmerksam machte und mir daraufhin deren Korrespondentin verriet, bei wem sich die wunderbare Virginie Mouzat ihre perfekten Haare färben lässt. Kurzum nach einem vierstündigen Besuch bei Christophe Robin im Hotel Le Meurice und um den Betrag einer hochwertigen Handtasche ärmer, war ich auch endlich wieder zufrieden mit meiner Haarfarbe. Das beste Souvenir, welches mir wahrscheinlich aus Mitleid bei der finalen Bezahlung mitgegeben wurde, ist mein absoluter Favorit, eben weil es so gut wirkt und hält, was es verspricht. Die Lemon-Kur hat die Aufgabe, meine Haare alle paar Wochen von Rückständen zu befreien, ist Shampoo, Conditioner und Kur in einem. Macht es leicht und wieder füllig. Klingt wie ein Oxymoron, ist es aber nicht!!

Julia hat 2007 einen der ersten Modeblogs in Deutschland mitgegründet und als Consultant für Digitale Strategien gearbeitet, nachdem 2010 ihr erstes Buch erschienen ist. Nach vier ereignisreichen Jahren bei Condé Nast, in denen sie hauptsächlich für den digitalen Bereich der deutschen Vogue verantwortlich war, entschloss sie sich, ihr eigenes Online Magazin zu gründen, gemeinsam mit der Partnerin ihrer Träume – mit Veronika Heilbrunner. Julia lebt und arbeitet in Berlin und liest gerne Bücher.

Updates über ihre beruflichen nächsten Schritte gibt es via https://www.linkedin.com/in/juliaknolle/