Rückblick: On The Road mit „Sole di Positano“ von Tom Ford

©Collage / Oriane Baud

Zusammen mit dem neuen Duft “Sole di Positano” von Tom Ford, reiste Veronika an den Ursprung der Inspiration: Positano, Italien

Für die Sehnsucht nach Sonne, Meer und Italien (und leckerster Pasta, aber dazu später mehr), benutze ich den Duftklassiker Portofino Neroli von Tom Ford genau für diese Zwecke schon seit mehreren Jahren. Versprüht wird er quasi jeden zweiten Tag und immer doppelt, wenn es in Berlin besonders grau ist.

Als ich von Tom Ford Beauty zur Lancierung eines weiteren dieser schicken türkisblauen und selbstverständlich wohlriechenden Düfte nach Positano eingeladen wurde, war meine Freude riesengroß. Als noch größerer Fan des Designers (und dem Wetterreport von etwa 14 Grad Celsius im Hinterkopf) packte ich, als hätte mich Tom auf seine sagenhafte Ranch nach Texas eingeladen.

Als ich nun mit meinen Bootcut Jeans samt Silberschnallengürtel und Aviator-Brille im Paradies aka Amalfi-Küste ankam und in dem sehr zurückhaltenden, aber bereits unfassbar stilvollen Aufzug des Hotels “San Pietro” in die Lobby fuhr, war mir klar: hier trifft sagenhafte Landschaft auf wahren Stil und wird automatisch zum Luxus.

Genau so würde ich auch die Zusammensetzung von “Sole di Positano” umschreiben. Im Klartext heißt das: Zitrusnoten von italienischer Bergamotte, Bitterorange, Zitrone und Mandarine. Shiso-Kresse gibt das gewisse pfeffrige Extra und mein Lieblingspart ist die Herznote mit Ylang-Ylang-Öl ergänzt von Jasmin, Maiglöckchen und Orangenblüten.

Die insgesamt knapp 48 Stunden fühlten sich für mich dank des ausgefeilten Programms angefangen beim Willkommens-Dinner, bei dem jeder Gang einer der Komponenten der Private Blend Düfte gewidmet wurde, über die Limoncello-Tour bis hin zum Kochkurs wie ein Miniurlaub an.

Schon die Anreise war spannend. Meine Gastgeberin hatte die fantastische Idee, einen Abstecher nach Neapel zu machen. Denn nur wer alle Seiten kennen gelernt hat, weiß das Schöne im Kontrast so richtig zu schätzen. Unser kleiner Ausflug durch die Heimat der Pizza, der niemals endenden Baustellen und der alles überschattenden Wolke des Verfalls, war die pfeffrige Würze, bevor sich unsere Augen an die Schönheit des türkis-glitzernden Meeres und des sagenhaften „kleinsten Luxushotels der Welt“ gewöhnen durften.

Mit Sicherheit war der Umstand einmalig, dass das Hotel “San Pietro” erst nach unserer Abreise offiziell die Saison eröffnete. Soll heißen, wir waren die einzigen Gäste im Hotel. Quasi “The Shining” von Tom Ford.

Leider habe ich kein Bild von den Zitronen-Tagliatelle gemacht. Das liegt a) daran, dass ich generell Essen lieber vertilge anstatt es anzugucken und b) natürlich daran, dass diese Pasta nahezu unwiderstehlich rochen und noch besser schmeckten. Abgesehen davon ist die Aussicht aufs Meer vom Strand-Restaurant aus auch nicht zu verachten.

Definitiv eine Eigenheit der Amalfi-Küste sind Bars in Form einer Grotte – das perfekte Setting für den Aperitif in der Lobby des in den 70er Jahren von Carlo Cinque gegründeten Hotels.

Das Fünf-Gänge-Dinner setzte in jedem der Gerichte eine spezielle Eigenschaft eines jeden Private Blend Duftes um. Nachdem die gesamte Küche bejubelt wurde, ging es in der gleichen Lautstärke zurück in die Lobby mit einer A-Cappella-Band.

Frühstück ist meine absolute Lieblingsmahlzeit. Insbesondere wenn die Tischdecken rosa und die Kaffeekannen silber sind.

Im Nachbarort Praiano, beim Besuch der wahrscheinlich kleinsten Limoncello-Produktionsstätte, die es gibt, und in der alle verarbeiteten Zitronen handgepflückt und zu Fuß vom Hang herunter transportiert werden, riecht und schmeckt der Likör aus der Region besser als irgendwo sonst. Besonders der vom Chef höchstpersönlich mit Zitronenschalen zubereitete Espresso aus der Mokkakanne hat es mir besonders angetan.

Nach dem Mittagessen erkundeten wir die Amalfi-Küste vom Boot aus und umfuhren die berühmte “Il Galli” Insel auf der der berühmte russische Balletttänzer Rudolph Nurejew seine letzten Jahre verbrachte. Die Inseln werden auch “La Sirenuse” oder liebevoll “Sophia Loren” (auf dem Rücken in der Sonne liegend betrachtet) genannt.

Die Kochstunde in der wahrscheinlich modernsten Küche, die ich jemals von innen gesehen habe (um zwei Uhr nachts versiegeln sich alle Schiebetüren, damit die automatische Desinfektion beginnen kann), ist mir besonders im Gedächtnis geblieben, weil es in erster Linie darum ging permanent alles zu probieren. Da meine Gruppe weder Käse noch Avocado sonderlich mochte, konnte ich dafür umso “genauer” probieren. Herrlich!

Erfreulicherweise wurde uns das Geheimrezept für die Tagliatelle Limone nicht vorenthalten (im Idealfall macht man natürlich auch die Pasta selbst… nächstes Mal dann  ).

Zutaten:

  • Zitronengras
  • Zitrone (Saft und Schale)
  • Olivenöl
  • Knoblauch
  • Chilipfeffer
  • Petersilie
  • Butter
  • Zucker
  • Tagliatelle
  • Salzwasser für die Pasta

Erhitze für die Sauce das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne mit Knoblauch und Chilipfeffer (beides im Ganzen, nicht geschnitten), füge Petersilie, Zitronengras, Zitronenschale und Zitronenreduktion hinzu (gemacht aus 25g Zucker und 100g Zitronensaft).

Koche die Tagliatelle in gesalzenem Wasser al dente und füge sie dann, zusammen mit etwas Kochwasser, zur Zitronensauce hinzu. Gib Butter, und zuletzt frische Petersilie hinzu. Entferne Knoblauch und Chilipfeffer.
Buon appetito!

Unser zweites Dinner bestand aus einem Ausflug ins Zentrum von Positano, direkt an den Strand der Bucht ins Restaurant Bucca di Baco. Hier musste ich ausnahmsweise selbst gegen meine “Keine Essensfotos vor dem Essen”-Regel verstoßen.

Jane Larkworthy Expertin in Sachen Beauty (Versteht sich!), Kochen (siehe @thefraudulentchef) und Dog Whispering (siehe @myhigherstandard) gab mir eine weitere Lektion in Sachen Selfies mit dem Selbstauslöser. Und natürlich war auch dieses wunderschön gekachelte Restaurant mit einer “Grottenbar” versehen.

Mein heimlicher Höhepunkt (jeder der meine Instastories verfolgt weiß jetzt sicher was kommt) war definitiv unsere “Night at the Shining Hotel”-Tour durch die fantastischen Zimmer, die man unbedingt gesehen haben muss. Defitintiv der absolute Star ist das Penthouse-/Grottenzimmer mit direktem Zugang zum Pool, rosa Badezimmer mit sehr interessanter Wasserzufuhr und dem wahrscheinlich größten Bett, das ich jemals bestaunen durfte. Wenig überraschend ist, dass genau dieses 110qm große Juwel der Saga nach die Privaträume von Carlo waren.

Für den zweiten Morgen habe ich mir zum Frühstück gar den farblich passenden Pullover von Ganni angezogen.

Noch einmal großen Applaus für die (über)mutige Camille Charrière für a) das Baden im Meer bei ca. 17 Grad Lufttemperatur und b) die unglaublich gute Show zum letzten Lunch am Meer.

Abschließend und um den Urlaub mit nach Hause zu nehmen habe ich einen Ausflug durch die hoteleigenen Gemüse- und Obstgärten ins Spa gemacht.

Ganz klar: Weinrot für die Fingernägel und hellrosa für die Fußnägel!

Arrivederci!

Ab Mai ist der Duft Sole di Positano aus der Private Blend Collection in ausgewählten Stores (Ludwig Beck, Breuninger und douglas.de) auch in Deutschland erhältlich.

– In Zusammenarbeit mit Estée Lauder Beauté –

Geboren und aufgewachsen in München begann Veronikas modische Laufbahn mit Modeljobs, bald wechselte sie auf die andere Seite der Kamera und wurde von der Modeassistentin zur Redakteurin, dann wieder ein Richtungswechsel ins Online-Luxury-Retailing, um bis vor Kurzem zurück beim Burda Verlag als Style Editor der deutschen Harpers Bazaar zu arbeiten. Im Moment lebt sie in Berlin, startete Anfang 2015 eine eigene Firma zusammen mit Julia Knolle, ihres Zeichens Ex-Editor-at-Large von Vogue Digital. Ach ja, ihre Leidenschaft sind Möpse.