Video: The Quick Peach Treat

Beauty Video Quick Peach Treat

Als ich dieses Jahr aus meinem Urlaub in New York zurückkehrte, war ich – inspiriert von dem unendlichen Angebot an Beautyshops, Kosmetikstudios und Friseursalons – fest entschlossen, für Berlin ein Adressbuch mit den besten Anlaufstellen in Beautydingen anzulegen. Ich habe mich sogleich auf die Suche nach den Hotspots der Stadt gemacht. Während es im Big Apple von Massagesalons über Mani-Pedi-Läden bis hin zu Spas nur so wimmelt, muss man in Berlin schon etwas angestrengter suchen. Aber ein genaueres Hinschauen lohnt sich: Ich habe mich in die Hände einiger Experten begeben und meine Favoriten auserkoren. Daraus ist eine kleine Video-Serie entstanden, in der drei Treatment-Trends vorgestellt werden.

Los geht es im Frauenzimmer, ein Kosmetikstudio in Berlin Mitte, das zum Beauty Concept Store Wheadon gehört. Namensgeberin und Inhaberin des Ladens Nicole Wheadon erfüllte sich mit dem kleinen, separaten Behandlungsraum einen lang gehegten Wunsch. In ihrem Eckladen mit Naturkosmetik von Luxsit über Flairspray von Lichtjuwel bis hin zu Biotechnologie von Matrix, bietet sie eine Einkaufsoase für Beautybegeisterte und -kenner. Die ein paar Schritte weiter gelegene Lounge dient als Anlaufstelle für alle, die wie ich auf der Suche nach besonderen Treatments sind. Als „Fitness für die Haut“ beschreibt Nicole ihr Angebot, das eine Basis-Behandlung bietet (für Männer Mount Everest und für Frauen Quick Peach Treat genannt) zu der verschiedene Specials wie ein Profipeeling, eine Maske oder eine Dekolletépflege dazu gebucht werden können.

Das Herzstück der Behandlung ist die Arbeit mit dem AquaFit SkinTrainer, eine Art Massage für das Gesicht, bei der unter Druck ein leicht salziger, kühler Wasserstrahl die Vitalfunktionen der Haut anregt. Ein bis zwei Mal die Woche angewandt, hat das „Gesichtstraining“ einen Langzeiteffekt, so Nicole. Die Elastin-Kollagen-Produktion wird in Gang gesetzt, die Durchblutung gefördert, der Feuchtigkeitshaushalt reguliert, die Elastizität verbessert und die Poren verfeinert. Kurzum, die Haut wird fit gehalten.

Früh am Morgen begebe ich mich also zum Selbsttest auf die Liege im hinteren Teil des Studios mit Blick in einen grünen Innenhof. Erschöpft von einer zu kurzen Nacht, mit geschwollenen Augen und müder Haut, bin ich gespannt auf den Vorher-Nachher-Effekt der Behandlung.

Nicole beginnt mit einer sanften Gesichtsreinigung und benutzt dafür den Cleansing Foam von Omorovicza. Die Kosmetikmarke aus Budapest setzt auf die heilende Wirkung des ungarischen Thermalwassers und benutzt es als mineralstoffreichen Hauptbestandteil für ihre Produkte. Ein patentiertes Mineral-Cosmetology-System bewirkt zusätzlich, dass Mineralien in hoher Konzentration in die Haut aufgenommen werden können. Nicole glaubt an die Wirkung von Systempflege, „um eine Überforderung der Haut durch zu viele verschiedene Produkte zu vermeiden“, erklärt sie mir, während sie mein Gesicht einschäumt. Omorovicza wirkt besonders schonend und ist deshalb auch für sensible Haut wie meine geeignet. Nach der Reinigung kommt der AquaFit SkinTrainer zum Einsatz. Angenehm kühl und erfrischend, wie ein paar Minuten unter einem Wasserfall oder ein Bad in kaltem Quellwasser, fühlt sich die Massage an und meine Haut und ich wachen langsam auf. Das Copper Peel tut sein Übriges. Der Peeling Schaum, der erst durch die Kombination von Peeling Paste und Peeling Aktivator seine Wirkung entfaltet, kribbelt leicht auf der Haut und hinterlässt ein angenehm sauberes Gefühl – ohne Spannen und Ziepen. Es folgen weitere fünfzehn Minuten mit dem AquaFit SkinTrainer, meine Müdigkeit schwindet und ein Blick in den Spiegel zwischendurch verrät: Auch die Puffy Eyes und die leicht knittrige Haut um die Mundwinkel haben sich verabschiedet. Abschließend cremt Nicole mein Gesicht mit dem pflegenden und Glanz spendenden Illuminating Moisturiser, die Augenpartie mit einer leichten Augencreme und die Lippen mit einem pflegenden Balm ein, der nach frischer Minze duftet. Fertig ist das Work Out für die Haut!

Julia Alfert

2010 zog die gebürtige Hamburgerin Julia Alfert von Paris nach Berlin. Ein Kunstgeschichtsstudium und viele Jobs später führte ihr Weg sie zu Harper’s Bazaar, wo sie bis Mitte 2015 als Mode- und Beautyassistentin arbeitete. Ihre Lust am Schreiben ist eine neue Entdeckung; der Faible für Beautyprodukte aller Art nicht. Wenn Julia nicht gerade cremt, ölt und sprüht, schreibt und stylt sie für verschiedene Magazine und Websites.